Schwerer Verkehrsunfall war zum Glück nur äußerst realitätsnahe Zugsübung

Am Samstagnachmittag (10.11.2012) fand eine äußerst realitätsnahe Zugsübung der FF Eibiswald statt.

Übungsannahme war ein schwerer Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person.

Beim Eintreffen am Unfallort bot sich den Einsatzkräften folgendes Bild:
Ein Pkw-Lenker war aus ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum geprallt und hatte davor noch einen Fußgänger niedergestoßen. Für diesen kam leider jede Hilfe zu spät. Er verstarb aufgrund seiner schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle.

Die Aufgaben der Feuerwehrmänner waren, die Unfallstelle abzusichern und auszuleuchten, den Brandschutz aufzubauen und mit der Mannschaft des Roten Kreuzes mit der Versorgung des Verunfallten zu beginnen. Dies gestaltete sich jedoch schwieriger als ursprünglich gedacht. Die Fahrertür musste mit Schere und Spreizer herausgeschnitten werden, sodass den Rettungskräften der Zugang zum Verletzten ermöglicht werden konnte und diese mit der Erstversorgung beginnen konnte. Da sich das Unfallfahrzeug in Schräglage befand und der Pkw-Lenker in dieser Position nicht geborgen werden konnte, musste das Fahrzeug mittels Umlenkrolle und einem Seil aufgestellt und das Dach heruntergeschnitten werden.
Erst dann war es den Einsatzkräften möglich den Verunfallten aus dem Wrack zu bergen.

Diese Übung zeigte allen Beteiligten wieder einmal, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen den Einsatzorganisationen ist und das diese in unserem Fall hervorragend funktioniert.

Nach rund drei Stunden konnten die Florianis wieder ins Rüsthaus einrücken.

Im Einsatz standen:
TLF, KRF-S, SRF, MTF und LKW Eibiswald mit 20 Mann
das Rote Kreuz mit 2 Mann