Zugsübung "Gefahrenguteinsatz"

Am 15.06.2013 fand die 2. Zugsübung im heurigen Jahr statt. Start war um 14:00 Uhr.

Übungsannahme war ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmter Person in Hadernigg beim Anwesen Orlitsch. Als die Feuerwehrmänner beim Einsatzort auf der L655, KM 3.0, eintrafen, stellte der Einsatzleiter im Zuge seiner Lageerkundung fest, dass beim verunfallten Fahrzeug eine Gefahrenguttafel angebracht war. Daraufhin wurde umgehend der Innenraum des Wagens erkundet, in welchem er eine Dose mit der Aufschrift "RADIOAKTIV" entdeckte. Der Einsatzleiter lies umgehend einen Atemschutztrupp ausrüsten und sofort eine Absperrung rund um den Einsatzort errichten.

Der Atemschutztrupp versuchte indes unter Einsatz des hydraulischen Rettungsgerätes, genauer gesagt mit Schere und Spreitzer, zum sich im Auto befindlichen Verletzten vorzudringen, um ihn so rasch als möglich aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Während die Bergung des Verletzten im Gange war, wurde von einem Mann des Atenschutztupps der Brandschutz beim Fahrzeug aufgebaut und auch das richtige Absichern der Straße wurde beübt.

Gefahrenguteinsätze sind zum Glück sehr selten. Deshalb ist es umso wichtiger, immer wieder entsprechende und möglichst realitätsnahe Übungen abzuhalten, damit die Feuerwehrmänner im Ernstfall bestens darauf vorbereitet sind.

Nach rund 3 Stunden war die Übung der Freiwilligen Feuerwehr Eibiswald beendet und konnten die Mannschaften zur Nachbesprechung ins Rüsthaus einrücken.

Im Einsatz standen:
TLF , SRF , KRF-S und LKW der FF Eibiswald sowie 13 Mann